2006 - EurovisionClubSwitzerland

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

2006

Fan-Club Treffen
Fanclub-Treffen 2006 - Basel



Eine Benefizveranstaltung zu Gunsten der AIDS Hilfe Schweiz.



(Wer Fotos gemacht hat und diese gerne zur Verfügung stellen möchte ist gebeten diese an den  Webmaster zu senden)
Ich konnte keine Fotos machen, da ich zu sehr in der Organisation beschäftigt war.
Danke dass Du Deine Bilder mit uns teilst.
(For those have taken pictures and want to share them are kindly requested to send them to the  Webmaster )
I could not take any pictures at all as I was too much involved in organisation.
Thanks for sharing the pictures with us.
Clubtreffen 2006 – Basel

Bereits am Freitagmorgen um 11.00 Uhr begannen meine Kollegen mit dem Aufbau der Plattentische und der Tombola. Die Halle konnte zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollumfänglich von uns in Beschlag genommen werden, da noch ein Tischtennisclub darin verweilte. Ich konnte aber erst um 16.00 Uhr beim Rhypark sein, da ich noch einige Dinge erledigen musste.
Auf dem Weg nach Basel konnte ich mir noch einmal die Karaoke-Playbacks anhören welche ich am Vormittag gebrannt hatte. Mein Navigationssystem versuchte mich in die Nähe der Mühlhauserstrasse 17 zu leiten, da in Basel jedoch sehr viel gebaut wird, konnte ich den Anweisungen nicht immer Folge leisten und brauchte somit auch ein paar Minuten länger bis ich dann endlich am Ort des Geschehens eintraf.
Gegen 16.00 Uhr traf Marco mit den Dekorationsutensilien ein. Jetzt mussten wir nur noch auf Ronny warten, denn er hatte den Schlüssel zum Gebäude. Endlich waren alle da und wir konnten mit dem Ausladen der Dekor-Elemente beginnen. Marco hat sich wieder einmal sehr viel Mühe gegeben ein ansprechendes Dekor zu machen. Im Foyer konnte ich sehen, dass Bea de Vrind ihren Plattenstand bereits aufgebaut hat.
Ich hatte die Halle bis dato noch nicht gesehen und war über deren Grösse etwas erstaunt. Nun grösser ist besser als zu klein. Auf der Bühne begannen wir dann die Dekoration zusammenzubauen. Teile die im Saal aufgehängt werden mussten wurden zuerst mal ausgebreitet. Die Tombola, welche schon am morgen aufgestellt wurde war sehr schön aufgebaut und dekorativ. Aus Kostengründen haben wir auf zuviel elektronischen Schnickschnack verzichtet. Wollen wir doch das Geld lieber der AIDS-Hilfe Schweiz spenden. Mitten in den Aufbauarbeiten klingelte Ronny’s Handy. Frau Assia, welche mittlerweile im Hotel Hilton in Basel eingetroffen war, bat abgeholt zu werden um einen Augenschein der Halle nehmen zu können. Also musste Ronny sich auf den Weg machen Frau Assia abzuholen. Wir, Marco, Louis Andy und zwei Freunde aus Eisenach arbeiteten an unseren Sachen weiter.


(Tombola)
Die schon zusammengestellten Collagen wurden im Saal aufgehängt. Grosse hübsch ausgeschnittene Noten wurden am Bühnenvorhang befestigt und einige Flaggen von Nationen die am Eurovision Song Contest mitmachen wurde auch an die Wände gehängt. Sicherlich durften auch Girlanden mit kleinen Schweizer Fähnchen nicht fehlen, da der Anlass ja schliesslich in Basel stattfand. Am meisten Arbeit gab es dann noch die Wertungstabelle für den Karaoke Wettbewerb fertig zu stellen. Dies obwohl alles schon sehr, sehr gut vorbereitet war. Mit sehr viel liebe zum Detail wurden die Flächen für die Punktevergabe auf den schwarzen Untergrund aufgeklebt. Mittlerweile ist auch Ronny mit Frau Assia am Ort des Geschehens eingetroffen. Lys Assia begleitet von Ihrem Hund „Bodyguard“.


(Wertungstafel)


(Lys Assia)


(Saal noch nicht ganz dekoriert)

Nachdem der Tischtennisclub die Halle geräumt hatte konnten wir noch den Rest dekorieren. Die drei Stunden die wir eingesetzt hatten waren aber optimal genutzt und wir haben das erreicht was wir uns vorgenommen hatten.
Zwischendurch haben wir immer noch an unserer Eröffnungs-Nummer gefeilt.
Nun hiess es ab in Richtung „Cupido“ wo wir die ersten Besucher des Clubtreffen’s erwarteten. In der Bar/Lounge haben wir nämlich nach 20.00 Uhr Eurovisionsmusik organisiert. Noch nicht mal 20.00 Uhr schon konnte man die ersten Fans sehen. Louis hat sich dann als DJ an das Musikpult gemacht damit auch wirklich die Songs gespielt werden die wir gerne mochten. Das „Cupido“ war innert kürzester Zeit brechend voll. Die Stimmung gut. Es wurde gesungen getanzt und gelacht. Man konnte sich Austauschen und auch in Nostalgie schwelgen. Genau das was die Fans wünschten. Bei einigen Songs wurden von den Fans sogar die originalen Choreographien nachgetanzt. Diese Stimmung konnte so lange aufrechterhalten werden bis wieder das normale Musikprogramm lief. Beinahe schlagartig verliessen die Fans danach diese Bar. Ich meinerseits habe mich gleich nach Hause, das heisst an das mir angebotene Nachtlager in Basel aufgemacht. Wollte ich mir doch noch etwas Erholung gönnen bevor der grosse Tag begann.


(DJ Louis)


(Fans aus England und Jürgen aus Deutschland)


(Andi, Peter und Volker)

Um 9.00 Uhr trafen wir alle bei Halle ein. Zu diesem Zeitpunkt wurde unsere Technik angeliefert. Kisten um Kisten mussten via Aufzug in den unteren Stock gebracht werden. Es schien kein Ende zu nehmen. Leider mussten wir feststellen, dass das Doppelklebeband mit welchem wir die Collagen an die Wände gehängt hatten nicht wirklich funktionierte, denn alle lagen am Boden. Mit einem Tacker wurden diese nun etwas besser befestigt. Wir folgten den Anweisungen des Technikers damit wir möglichst bald mit den Soundchecks beginnen konnten. Da der Hausmeister noch nicht da war, war es für uns auch schwierig alles schnell zu finden. Trotz Anschluss, hatten wir zuerst keine Elektrizität. Meine Nerven lagen zuweilen schon etwas blank. Schaffen wir das alles bis die Gaststars zu den Soundchecks eintreffen? Meterweise habe ich Kabel verlegt und eingesteckt. Hoffte immer, dass ich wirklich alles am richtigen Ort verkabelt habe, nicht dass ich letztendlich der Schuldige sein sollte wenn’s nicht funktionierte. Nach etwas mehr als 2 ½ Stunden, dann der erste Ton aus den Lautsprechern. Eine Last fiel von meinen Schultern. Mit dem Licht hatten wir auch noch so einige Probleme, denn das im Saal fix installierte Licht war zum Teil nicht funktionsfähig. Zum Glück hat uns Ueli damit geholfen dies einigermassen zu richten. Endlich das Licht und die Soundtechnik war bereit. Der erste Soundcheck konnte gemacht werden. Lys Assia begann und sang beinahe das ganze Repertoire zur Probe. Mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen stellte sich unser Techniker auf die Wünsche von Frau Assia ein. Inzwischen war die Türöffnung zur Plattenbörse. Somit sollten wir an beiden Schauplätzen sein. Nach dem abgeschlossenen Soundcheck von Lys Assia war nun Katarina Hasprova an der Reihe gefolgt von Arlette Zola. Gunvor die auch an diesem Treffen hätte auftreten sollen hatte und kurzfristig einen Korb gegeben. Aus terminlichen Gründen sei es ihr nicht möglich teilzunehmen. Schon wieder hatte ich Schweissausbrüche, denn unser Moderator war noch nicht in der Halle eingetroffen. Hoffentlich klappt das. Nun ging es daran alle Karaoke Teilnehmer in den Saal zu holen, da jeder einen Durchlauf seines zu präsentierenden Songs hatte. Da stellte sich schon wieder ein Problemchen, denn ein Teilnehmer war nicht vor Ort und der dafür vorgesehene Ersatz war auch nicht eingetroffen. Also mussten wir uns auf 9 Teilnehmer beschränken. Da die CD-R’s nicht korrekt funktionierten, mussten die Songs auf einen Laptop gespielt werden damit diese auch einwandfrei abspielbar waren. Herzlichen Dank Ueli für Deine grosse Hilfe. Nun war es soweit. Auch Sascha Korf ist eingetroffen und machte sich gleich bereit, denn mittlerweile war 15.30 Uhr und wir öffneten die Türe zum Saal.
Nun stand die Eröffnungs-Nummer an. Mit „Bella Musica“ von Nella Martinetti, „Sing a Song“ von Jessica Ming“, „Das chunnt euis spanisch vor“ von Maja Brunner“, „Hey Baby komm küss mich einmal“ von Marianne Cathomen und „Einmal hin, einmal Her“ von Sarah Jane, wirbelte Marco über die Bühne mit Ronny, Louis und mir im Hintergrund. Sascha Korf stoppte das ganze, da er sich im falschen Film fühlte und danach wurde mit „Swiss Lady“ von der Pepe Lienhard Band, Schweizer Beitrag 1977 in London, das ganze von Grand Prix der Volksmusik auf den Eurovision Song Contest über geleitet. Jetzt waren wir am richtigen Ort zum richtigen Anlass. Möge das Clubtreffen 2006 in Basel beginnen.
Mit dem Karaoke Wettbewerb wurde begonnen. Wird das Publikum mehr die Stimmen oder die Show bewerten? Das Endergebnis wird zeigen, dass es mehr auf die Stimmen ankam als auf die Show.
Folgende Songs waren vertreten. Love shine a light (UK); Aufrecht geh’n (DE); Elle était si jolie (FR); Det gör ont (SE); Chamar la musica (PT); Hi (IL); Du bist Musik (AT); Io senza te (CH) und Mr. Nobody (SI). Fünf Jury’s hatten dann darüber zu entscheiden, welcher Song als Sieger dastehen wird. Zettel in fünf Farben wurden in gleichen Verhältnissen an die Besucher abgegeben. Die Punkte waren wie folgt zu vergeben. Bester Song 12 Punkte, danach 10, 8,7,6, bis 2, da ein Sänger und dessen Ersatz nicht eingetroffen waren. Mit mehr oder weniger Applaus würde das Dargebotene gewürdigt. Das Publikum war ausserordentlich fair.
Das kurze Interview welches Sascha Korf mit Bettina Mäschli von der AIDS-Hilfe Schweiz hielt, wurde ziemlich acht- und respektlos vom Publikum ignoriert. Ich war kurz davor, Sascha zu bitten das Publikum zurechtzuweisen. Es geht uns alle an, und trotzdem will niemand etwas zu diesem Thema hören. So hatte ich wenigstens den Eindruck. Ich habe mich für das Publikum geschämt.
Jetzt ist der grosse Augenblick gekommen. Lys Assia die Siegerin der ersten Austragung des Concours Eurovision de la Chanson 1956 sollte die Bühne betreten. Leider mussten wir da noch etwas warten, hat es doch Probleme mit dem Taxichauffeur gegeben, welcher sich weigerte Frau Assia mit deren Hund mitzunehmen. Aber jetzt war es soweit und die Grande Dame des Chansons erschien auf der Bühne. Gekonnt professionell gab Lys Assia einige Titel aus ihrem Repertoire zum Besten. Das Publikum schunkelte mit und verabschiedete sie nach „Refrain“ mit einer Standing Ovation. Das Publikum war begeistert.


(Lys Assia bei ihrem Auftritt)

Der Puls der Karaoke Teilnehmer fing an nach oben auszuschlagen. Louis hatte die Auswertungen gemacht und die Jury Sprecher waren für die Bekanntgabe bereit. Sascha Korf konnte es nicht unterlassen die technisch hochstehende Punktetafel zu erwähnen. Sowohl die Jurysprecher wie auch alle Interpreten waren auf der Bühne aufgereiht. Für die einen war es ein Spiel, andere schienen es aber doch ziemlich ernst zu nehmen. Jeder freute sich Punkte zu erhalten und doch erhoffte sich der Eine oder Andere doch ein paar Punkte mehr. Auch Tränen sind noch geflossen, nicht vom Sieger, wohlverstanden. Mit 9 Punkten Abstand hat der Song „Mr. Nobody“ gesungen von Christian gewonnen. Das Publikum war sich da ziemlich einig. Christian durfte den Siegertitel wie beim richtigen Eurovision Song Contest noch einmal zum Besten geben.


(Christian der Sieger des Karaoke Wettbewerbs)


(Wertungstabelle)

Harrogate,1982 hervorragender Platz für die Schweiz. Arlette Zola trat auf die Bühne und sang ihr „Amour on t’aime“. Das Publikum konnte sich nicht mehr auf den Stühlen halten, stand auf, klatsche mit und bedanke sich bei Arlette mit einer Standing Ovation für diesen Song. Für Arlette war es das erste Mal bei einem Clubtreffen aufzutreten. Sie war sichtlich gerührt über die Sympathie die ihr entgegengebracht wurde. Wenn sie das gewusst hätte, wäre sie schon viel früher an solchen Anlässen aufgetreten. Doch das letzte CH-Treffen musste mangels Anmeldungen abgesagt werden. Arlette ein Star zum Anfassen, bei einigen Strophen mischte sie sich unter das Publikum. Ihr Auftritt war für viele Anwesenden zu kurz. Deshalb habe ich sie via Sascha noch genötigt ihren Song „Amour on t’aime“ noch einmal zu singen. Das Publikum danke ihr das erneut mit einer Standing Ovation. Arlette war übrigens den ganzen Tag bei uns und hat auch die anderen Programmpunkte miterlebt. Nur auf die anschliessende Disco hat sie verzichtet.


(Arlette Zola bei ihrem Auftritt)

Endlich konnte ich mich auch etwas entspannen. Beim Abendessen ist mein Puls wieder in Richtung Normalität gesunken.
Was an einem Clubtreffen nicht fehlen darf, ist ein Quiz. Jeder gegen Jeden, war das Motto. In einem sehr schönen Dekor mit Windlichtern durften die Teilnehmer Platz nehmen welche sich für das Quiz angemeldet haben und dann auch noch gezogen wurden. Es war ein sauschweres Quiz mit Fragen die auch eingefleischte Fans Mühe hatten zu beantworten. Waren doch viele Fragen im Umfeld der Interpreten gestellt. Und wer interessierte sich schon dafür mit dem wer verheiratet war oder wessen Pudel zweimal aufgetreten war. Da wurde der Wunsch geäussert doch mehr auf den Contest bezogene Fragen haben zu können. Durch diesen Umstand hat dieses Quiz auch nicht so mitgerissen. (Wir werden daran arbeiten).
Jetzt kam Sascha’s Auftritt. Die Interpretation von „Ein bisschen Frieden“ in Gebärdensprache. Nicole’s Friedenslied übersetzt in eine Sprache die jeder versteht. Das Publikum hat gebrüllt vor Lachen und sich mit einem riesigen Applaus bedankt.
In einem hautengen roten Kleid ist dann unser letzter Gaststar Katarina Hasprova aufgetreten. Mit Songs aus dem Musical „Cabaret“ und einem Slowakischen Lied brachte sie eine riesige Stimmung in den Saal. Selbstverständlich durfte auch ihr Song welchen sie 1998 in Birmigham vorgetragen hatte „Modlitba“ nicht fehlen.
Sascha Korf bat noch alle Verantwortlichen auf die Bühne und verabschiedete das Publikum vom Showteil. Denn danach begann die Eurovisions-Disco.
(ausgelassenes Tanzen an der Euro-Disco)

Hier möchte ich persönlich noch einmal ALLEN die mitgeholfen haben danken, dass dieser Anlass so gut über die Bühne ging.
Die Künstler haben noch Autogramwünsche erfüllt und auch noch Interviews gegeben. Das Publikum war nicht mehr auf den Stühlen zu halten und tanzte bis um 01.00 Uhr bis die Disco zu Ende war.
Ganz herzlichen Dank an alle die uns für diesen Anlass freundlich gestimmt waren, und unterstützt haben und in irgendeiner Weise Support gegeben haben. Ganz herzlichen Dank auch jedem einzelnen Besucher, ohne Euch wäre dieser Anlass nicht so erfolgreich verlaufen.
Der Brunch am Sonntagmorgen gab den Fans auch nochmals die Möglichkeit sich zu treffen und uns ein Stimmungsbarometer wie’s gefallen hatte.

Merci, Thank you, Dankeschön.

Peter Ramón Baumann

 
Copyright 2016. All rights reserved.
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü