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update Tel Aviv

Eurovision Song Contest > 2019


Montag, 6. Mai 2019

Für einmal, fliege ich mit einem etwas mulmigen Gefühl an den Song Contest. Die Unruhen im Gaza-Streifen, welcher ja nicht so weit von Tel Aviv ist beunruhigen mich schon etwas. Aber gleichwohl einer der best überwachten Plätze im Moment.

Mit einer anderen Kultur wurde ich bereits am Flughafen in Zürich konfrontiert. Am Gate 47 von welchem mein Flug in Richtung Israel abheben wird, hatten sich bereits viele Menschen jüdischen Glaubens versammelt. Und es wurden immer mehr. Die Männer nahmen Tücher aus dem Gepäck, banden sich jeweils einen Arm mit einem Lederband ab und begannen zu beten, lasen in Gebetsbüchern etc. Sehr ungewohnt, je mehr Zeit verstrich und der Zeitpunkt des Abfluges näherkam, wurden die religiösen abgelegt und eine Rückverwandlung fand statt.

Das Boarding gestaltete sich jedoch auch wieder sehr schwierig, bis die ganzen Familien-Clans die richtigen Plätze eingenommen hatten. Diskussionen gab es viele und die Hostessen hatten sehr viel zu tun. Ich bewundere mit welcher Gelassenheit sie das Treiben zugelassen haben. Auch meine Sitznachbarn waren nicht ohne. Eigentlich brauche ich noch keine Hilfe, doch alles wurde mir von diesem Ehepaar vorgebetet. Ich wollte eigentlich nur in Ruhe gelassen werden. Es gipfelte als die Frau dann auch noch zu den im Board-Entertainment eingestellten Musik zu singen begann. Sie war wohl auch noch die verlängerte Hand der Flugbegleiter, als sie mich bat den Tisch hochzuklappen da wir jetzt landen werden. Sorry, das brauchte ich nicht.

Als ich in Ben Gurion angekommen war, machte ich mich schon auf die lustigen Interviews an der Grenzkontrolle gefasst. Diese blieben jedoch aus. So konnte ich nach Beantwortung einiger Fragen den Zoll passieren. Die hat jedoch trotzdem gefühlte 30 Minuten gedauert. Somit dachte ich, dass das Gepäck jetzt bereitstand, doch auch da habe ich mich getäuscht. Nachdem ich meinen Koffer erblickte, wollte ich diesen auch vom Band nehmen, als ich unsanft weggeschupst wurde, da es wohl ein Mitreisender noch eiliger hatte. Also noch eine Runde.

Was ich am Flughafen vermisst habe ist, dass ein Welcome Desk vorhanden war, oder habe ich diesen übersehen? Um nicht noch mehr Zeit zu verlieren beschloss ich mir ein Taxi zu meiner Unterkunft zu nehmen. Für umgerechnet CHF 40.00 liess ich mich nach Tel Aviv fahren. Eine abenteuerliche Fahrt. Der Fahrer war so übermüdet, dass er in den üblichen Staus jeweils eingenickt ist. Nur durch das Hupen des Hintermanns setzte er seine Fahrt fort. Und das passierte nicht nur einmal. Nicht gerade vertrauenserweckend. Trotzdem hat er dank Google-Maps meine Unterkunft gefunden. Mittlerweile zeigte die Uhr auch schon über 18:00 Uhr an. Ich beschloss nur noch meine Unterkunft zu beziehen, zur Event-Halle mochte ich nicht mehr gehen, zumal die Probe und das Meet & Greet von Luca Hänni schon vorbei waren.

Die Unterkunft ist zweckmässig eingerichtet, und zum Schlafen und Duschen vollkommend ausreichend. Etwas lärmig, weil an und in der Umgebung der Unterkunft gebaut / renoviert wird. Zu Renovieren gibt es sehr viel, was mir der anschliessende Spaziergang ans Meer zeigte. Tel Aviv ist in der Gegend wo sich meine Unterkunft befindet nicht gerade eine Perle am Mittelmeer. Schmutzig und heruntergekommen. Habe mir etwas Schöneres erhofft, bei einer aufstrebenden Metropole wie diese auch genannt wird.

Nett und fit sind die Menschen denen ich heute bereits begegnen konnte. So hat auch jeder Strandabschnitt sein Open-Air Gym. Es wird sehr viel auf den Body Kult geachtet. Beinahe wie in den USA. An der Strandpromenade muss man auch aufpassen, dass man nicht von den Elektroroller überfahren wird. Mit saumässigen Geschwindigkeiten rauschen diese beinahe lautlos an dir vorbei. Da wundert es mich, dass es nicht zu Zusammenstössen oder Argumenten kommt.

Nach einem Falafel-Brot habe ich mich nach einem sehr langen Tag zur Ruhe gelegt. Hoffe, dass mich das ESC und Tel Aviv Fieber noch packen wird.
Dienstag, 7. Mai 2019

Da habe ich mir aber was vorgenommen. Um die Distanz von Tel Aviv zur Halle besser einschätzen zu können, machte ich nicht nach dem Frühstück zu Fuss auf den Weg. Soweit sieht es auf der Karte nicht aus. Und ein Spaziergang am Ufer des Mittelmeers bringt den Kreislauf in Schwung. Gerechnet habe ich mit ca. einer Stunde. Daraus sind dann doch etwas mehr geworden. Zum Glück war die Temperatur nicht ganz so hoch wie am Vortag, sonst hätte ich wohl aufgeben müssen. Nach etwas mehr als 1 ½ Stunden erreichte ich das Expo Gelände.

Was mich doch sehr gewundert hat ist, dass die Personen die an den Eingängen stehen kein Englisch sprachen und dies auch in einem sehr bestimmt, ich würde sogar sagen, forschen Ton die Direktive erteilten. So hatte man nicht das Gefühl wirklich willkommen zu sein. Obwohl die Menschenschlange vor dem Akkreditierungs-Center lang war, ging es zügig voran. Nach dem Vorweisen meines Passes und der Badge-Voucher konnte ich passieren. Es wird wohl etwas zügiges Verschieben angesagt sein, da das Presse-Center und der Pavillon mit den Presse-Konferenzen nicht bloss einen Steinwurf entfernt sind. Aber was soll’s, ein bisschen Bewegung tut im Alter gut.

Viel zu sehen und erleben gab es ja noch nicht, da die 1. Proben nur über auf Screens übertragen würden. Live, kann ich die Proben erst ab Donnerstag in der Halle verfolgen. Nachdem ich doch schon einige bekannte Gesichter ausgemacht und begrüsst hatte, machte ich mich noch etwas mit den Örtlichkeiten vertraut. Holte mir eine Karte für den öffentlichen Verkehr (Bus), dass ich mich auch wenn der Shuttle Bus nicht gerade in mein Zeitfenster passt benutzen kann.

Auch habe ich es mir nicht nehmen lassen einen Falafel am Food-Truck zu holen, denn das Essen darf man nicht vergessen. Im schönen Park vor dem Presse-Center kann man es sich gut gehen lassen. Die Liegen stehen bereits und können auch ohne Handtuchreservation einfach genutzt werden. Sonnencreme ist angesagt, sonst holt man sich hier sehr schnell einen Sonnenbrand. Nach etlichen Gesprächen mit Freunden die ich schon seit Jahren jeweils zum Song Contest treffe, bin ich zusammen mit meinen Freunden aus der DDR mit dem Shuttle-Bus zurück in die Stadt gefahren.

Erneut konnte ich es nicht unterlassen, an den Strand zu gehen und in die Abenddämmerung zu laufen. Hier wird es übrigens sehr schnell dunkel. Müde aber glücklich legte ich meinen Knochen ins Bett. Morgen ist Memorial Day und in der Stadt nichts los, auch der ESC macht Pause. Zu erwähnen ist noch, dass um 19:00 Uhr alle Geschäfte und auch Restaurants geschlossen wurden. Mit Abendessen war also nichts. Dies sei verziehen, ich hätte mich besser informieren können.
 
Mittwoch 8. Mai 2019

 
Ganz schön relaxed, einen ganzen Tag ohne Eurovision, beinahe. Um die Umgebung noch etwas besser zu erkunden, machte ich mich zusammen mit meinen Freunden auf den Weg nach Jaffa. Also genau in die Gegenrichtung, welche ich nun schon ein paar Mal bewatschelt habe. Mal sehen ob wir nun endlich den Ursprung der Jaffa-Orangen finden werden. Obwohl viele Menschen am Strand entlang unterwegs waren, hatte ich nie das Gefühl, dass es überlaufen sei. Auf unserem Weg sind wir auch am Hotel der Schweizer Delegation vorbeigekommen. Noch etwas weiter südlich sind die Arbeiten für das Euro-Village im Gange. Viel steht schon, muss aber noch einiges getan werden, dass man die internationalen Gäste empfangen kann. Die Verpflegung wird durch ein Food-Truck Festival garantiert.

 
Noch etwas weiter südlich haben sich die Surfer den Strand eingenommen. Einige liegen auf den Brettern und warten auf die richtige Welle, andere versuchen sich auf den doch eher bescheidenen Wellen zu reiten. Okay, zugegeben für mich wäre dies schon eine riesige Herausforderung die ich wohl nicht schaffen würde. Ich bin aber sowieso nicht zum Surfen nach Tel Aviv gekommen. Jaffa ist gar nicht so weit von Tel Aviv entfernt. Sehr schön gelegen auf einer Landzunge. Dort haben wir auch die bis jetzt einzige christliche Kirche gefunden. Ansonsten sind wir noch am ausmachen ob die Gebäude eher als Moscheen oder Synagoge einzuordnen sind.

 
Bei dieser Hitze muss auch wieder Flüssigkeit zugeführt werden. An einem Kiosk mit Sitzgelegenheiten konnte der Durst gestillt werden und dem emsigen Treiben der Verkäufer auf dem Platz zuschauen. Zeitweise kam es mit vor wie in Luzern am Schwanenplatz. Reisebusse voll Touristen aus dem asiatischen Raum wurden ausgeladen und durch das vorgegeben Programm durchgeschleust. Zum Glück konnten wir uns die Zeit nehmen die wir für unseren Ausflug brauchten. Ferien und Hetzen, das geht nun mal gar nicht. Den sich bemerkbarmachenden Hunger konnte ich ebenfalls an einem Kiosk stillen. Die Portion entsprach dem Preis den ich löhnen müsste, war aber echt zu viel und vor allem zu fettig. Alles wird hier frittiert.

 
Im Rondell von Jaffa wurde der Eurovisions-Schriftzug mit Blumen nachgezeichnet. Sehr schön, jedoch bräuchte man eine Drohne um ein vernünftiges Bild machen zu können. Versucht haben wir’s gelungen – na ja. Auf unserer Tour hat uns noch jemand angesprochen und uns für das Highlight des heutigen Tages aufmerksam gemacht. Die Feier zum Memorial Day / Independence Day am Yizak Rabin Square. So hatten wir doch schon ein Programm für den Abend. Aber zuerst wollten wir noch in der Dizengoff Street den Laden von Izar Coher (A Ba Ni Bi) suchen gehen. Erfolglos machten wir uns auf den Weg zurück zum Hotel. Frisch machen für die grosse Sause am Abend.

 
Angedacht war, die Strecke zu diesem Platz per Taxi zurückzulegen. Dies machten wir dann nicht, da dieser Platz nur zwei drei Blöcke von unserem Ausgangspunkt war. Aus Gründen der Sicherheit wurden wir auch beim Eintreten in das Areal begutachtet. Wir dachten bei einer solchen Feier hätte es Essens- und Getränkte Stände – weit gefehlt, da gab es gar nichts. So holten wir uns aus einem nahegelegenen Burger-Laden etwas zu Essen und zu Trinken. Da kein Programm vorlag, haben wir eine Security Mitarbeitern gefragt, was hier wann abgehen werde und wurden aufgeklärt.

 
Mit fortgeschrittener Stunde bevölkerte sich der Platz mehr und mehr. Zuerst die Übertragung aus Jerusalem, aber dann gings für uns los. Das Unterhaltungs-Programm in Tel Aviv wurde voll auf Eurovision getrimmt. So wurde gesungen, getanzt, sowohl auf der Bühne wie auch auf dem Platz ein riesiges Fest, welches sehr friedlich verlaufen ist. Exakt was wir erleben wollten, mitten in den Menschen und mit ihnen Feiern. Nach jedem grösseren Programmpunkt wurde ein Feuerwerk gestartet. So konnte man drei Feuerwerke bestaunen. Auf dem nach Hause Weg bemerkten wir, dass noch viel mehr Parties im privaten Rahmen am Laufen waren. Da wurde auf dem Balkon gegrillt und vor allem sehr laut Musik gehört. Ich habe mich zwar zu Bett gelegt, aber bei diesem Lärm war an Schlafen kaum zu denken. Irgendwann fielen mir trotzdem die Augen zu.
 
Dienstag, 14. Mai 2019
 
Kaum geschlafen, obwohl ich an keiner Party war, bereitete ich mich auf das Live Interview mit Radio Central vor. Obwohl das mit den Skype Accounts noch zu Differenzen führte, schafften wir pünktlich um 08:10 Uhr «On Air» zu sein. Schon einige Minuten nach dem Interview gingen beim mir positive Echos ein. Dies freut, da der Event eine Leidenschaft ist und was macht man lieber als, darüber erzählen. Ferienmässig bin ich noch nicht viel unterwegs gewesen und vor allem habe ich noch nicht im Mittelmeer gebadet. Das steht nun an oberster Stelle. Bei dieser Hitze eine gute Alternative zur Abkühlung. Zum Einsteigen frisch, danach könnte man den ganzen Tag plantschen. Ich habe es jedoch vorgezogen, den Strand nach zwei Stunden wieder zu verlassen, da ich schon gemerkt habe, dass trotz Einschmieren mit Sonnenschutzfaktor 50, es ein Risiko wäre noch länger am Strand zu bleiben.
 
Der Strand ist schön und sauber. Das liegt auch daran, dass die Hüter sehr streng Vergehen ahnden. Dies macht auch durchaus Sinn, denn niemand will sich auf einer Müllhalde erholen. Eine generelle Beschallung gibt es nicht, dafür haben die Besucher ja Smart-Phones und BlueTooth Boxen. So kann es gut vorkommen, dass man nicht wirklich mitkriegt was da gespielt wird. Die vorwiegend jungen Strandbesucher, ausser mir, vergnügen sich mit Ballspielen. Hier ist es ganz einfach Kontakt zu knüpfen. Es ist eine offene Gesellschaft.
 
Der Sand ist heiss, das musste ich nach meinem Aufbrechen in Richtung Hotel auch noch erfahren. Die Fusssohlen mussten da schon einiges abkönnen. Trotzdem war es ein schöner Ausflug den ich nicht missen möchte. Schnell unter die Dusche, da noch ein Termin am Strand angesagt war. Die Schweizer Illustrierte wollte noch Fotos von Fans am Strand schiessen um deren Beitrag noch etwas aufzuhübschen. Da sind wir doch dabei. Den genauen Ort, wurde jedoch noch in letzter Sekunde geändert. Gefunden haben wir uns trotzdem. Während unseren Fotoaufnahmen wurden immer mehr Strandbesucher auf uns aufmerksam. Einige sangen sogar schon «She Got Me» von Luca. Die Begeisterung auch ausserhalb der Schweiz scheint super gross zu sein. Noch selten habe ich dies so erlebt.
 
Was dabei auch passieren kann, dass John Lundvik – Schweden, ganz unaufgeregt die Strandpromenade entlang flaniert. So sympathisch und immer einen Spruch drauf, grüsst er seine Fans. Im Hintergrund entdeckten wir auch Luca Hänni, der auf dem Weg zum Soundcheck im Eurovision-Village ist. Dort werden wir nachher auch noch hingehen. Um 17:00 Uhr war der Soundcheck, und 17:00 Uhr ebenfalls die Türöffnung zum Gelänge, da sind sie pingelig die Israelis.
 
So konnten wir den Soundcheck von Luca mitverfolgen. Auch wohnten wir noch anderen Checks bei, herausragend war jedoch der Soundcheck von Russland, Sergey Lazarev und seine Crew, stimmten sich auch noch auf den Abend ein. Ich musste mich dann vom Gelände verabschieden, da ich noch ein Geschenk einlösen darf. Für mich war es ein «Happy Day» als mir mitgeteilt wurde eine Karte für die Live-Show des 1. Semi-Final zu erhalten. Dafür hatte ich jetzt noch etwas Stress, da ich ja nicht ungeduscht an diese Show gehen kann.
 
Mit dem Shuttle-Bus, auf welchen ich gefühlte Stunden wartete erschien endlich. Ich bin ja jeden Tag an dieser Haltestelle eingestiegen, doch heute wurde ich eines Besseren belehrt. Die ist kein offizieller Shuttle-Bus Stop, mitgenommen habe mich der Chauffeur aber trotzdem, nicht zu unterlassen mir noch eine Belehrung zu erteilen. Ich liess es über mich ergehen, denn er tat die bestimmt, freundlich aber mit einer Prise «Lehrer». Ich bedankte mich und das Thema war gegessen.
 
Im Presse-Center angekommen, traf ich dann auf die Personen die mir das Ticket überreichten. Auf dem Weg vom Bus zum Center ist mir aufgefallen, dass die Sicherheit einen gehörigen Zacken zugelegt hat. Mehr Kontrollen und Durchsuchen der Taschen, da ist der Flughafen, wenigstens bei uns, eher Kindergarten. Ich bin jedoch sehr froh, dass diese Kontrollen gut gemacht werden, damit sich nicht irgendein Verrückter den Spass, oder eben nicht Spass, erlaubt den Event zu stören.
 
Nach der Ticketübergabe habe ich mich in die Menge vor der Halle begeben. Lange Schlagen vor den Essens-Ständen. Skurril verkleidete Fans, alles was Rang und Namen hat konnte ich sehen. Einzig etwas zwischen die Zähne zu bekommen konnte ich mir aus zeitlichen Gründen nicht leisten. Es läuft hier anders, komplizierter und vor allem langsamer. Auch ist nichts angeschrieben. Gut für die einheimischen mag das ja gehen, aber sind heute nicht mehr internationale Gäste hier? Ich denke jedoch diejenigen die wirklich etwas haben wollten, haben dies auch irgendwann einmal bekommen.
 
Am Eingang wurden die Gäste noch mit einem Braclet ausgerüstet, welches während der Show angesteuert wird und je nach Wunsch in diverse Farben leuchtete. Von meinem Sitzplatz aus hatte ich die ganze Halle und Bühne im Gesichtsfeld, zusätzlich hatte ich noch nicht unweit von mir einen prominenten Gast, Philip Kirkorov – Russland, als beinahe Sitznachbar.
 
Die Show an sich werde ich hier nicht beschreiben, diejenigen dies interessiert haben diese sowieso schon gesehen. Klar ist der Eindruck in der Halle völlig anders als was man auf den Bildschirmen zu Hause serviert bekommt, das ist vielleicht auch der Grund warum ich nicht mit allen Ländern die es ins Finale geschafft haben einverstanden bin. Aber eben, es ist ein Wettbewerb mit unbekanntem Ausgang und wir dürfen schon jetzt gespannt sein, ob sich dies am Donnerstag wiederholt.
 
Nicht nachvollziehen kann ich, aber das ist auf meinen persönlichen Geschmack zurückzuführen, dass Griechenland und Zypern im selben Semi-Final sind. Des Weiteren wieso Island und Slowenien den Sprung ins Finale geschafft haben, war doch Belgien, Ungarn und auch Finnland um einiges besser. Was mich jedoch sehr, ich betone sehr, gefreut hat ist, dass Serhat für San Marino den Sprung ins Finale geschafft hat. Man mag zum Song sagen was man will, er ist eingängig und sehr simpel gestrickt, aber sind das wir als Zuschauer in dieser Show nicht ebenfalls? Gute Nacht.
 
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